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Presseerklärung


Zum sechsten Mal Hanseatische Studententage an der Universität Rostock

In diesem Jahr finden zum sechsten Mal die Hanseatischen Studententage statt. Durch eine Initiative der Studenten an der Universität Rostock erhalten Studenten aus dem Baltikum, Russland und Polen die Gelegenheit, eine Woche zusammen mit deutschen Studenten in den Labors der Rostocker Universität zu arbeiten. Die Hanseatischen Studententage wurden am Montag, den 28.5.2000 eröffnet. Begrüßungsansprächen hielten unter anderem Herr Oberbürgermeister Arno Pöker, Herr Joachim Wittern, Kanzler der Universität, Herr Prof. Dr. Rudolf Guthoff, Dekan der Medizinischen Fakultät, Herr Prof. Dr. Ronald Redmer, Dekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, sowie die Präsidentin des StudentInnenrats, Jenny Radzinski.

Mit den Hanseatischen Studententage wurde 1996 eine Initiative im Geiste der Hanse für den wissenschaftlichen Austausch, das persönliche Kennenlernen und das Zusammenwachsen der jungen Generation begonnen. Im wissenschaftlichen Brennpunkt der Studententage steht die Molekular- und Zellbiologie. Dieses Thema ist wie kaum ein anderes geeignet, Studenten und junge Wissenschaftler zusammenzuführen. Die Forschung grade auf diesem Gebiet kennt keine Grenzen. Der genetische Code der DNS ist allen lebenden Organismen gemeinsam. Auf dem Gebiet der Molekularbiologie spielen sich heute in enormer Dynamik die wichtigsten Innovationen von Biologie, Genetik und Medizin ab. Dies wird unterstrichen durch den Abschluß der Entschlüsselung des menschlichen Genoms im letzten Jahr.
Die Hanseatischen Studententage finden in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Die Hanseatischen Studententage werden von einer Intiativgruppe von Studenten und Wissenschaftlern aus der Medizinischen Fakultät, der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät und aus dem Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in Dummerstorf getragen. Sie stehen unter der Schirmherrschaft des Rektors der Universität Rostock, Herrn Prof. Dr. Günter Wildenhain und des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock, Arno Pöker.

Die teilnehmenden Studenten wurden über eine internationale Ausschreibung ausgewählt. Die Teilnehmer setzen sich wie folgt zusammen: Estland 5, Lettland 8, Littauen 5, Polen 5, Rußland 2. 4 Teilnehmer kommen aus Deutschland. Die Gruppe wird begleitet von den Rostocker Studenten.
Hauptsächlicher Inhalt der Hanseatischen Studententage ist ein 7-tägiges kompaktes gemeinsames Studieren und Arbeiten in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen. Die Tage beginnen mit Vorträgen zu molekular- und zellbiologischen Themen. Am Nachmittag steht die gemeinsame praktische Arbeit in den Labors der Universität auf der Tagesordnung.
Neben dem wissenschaftlichen Austausch sorgen gemeinsame Veranstaltungen für das Kennenlernen der Region, ihrer Geschichte und der Tradition der Hanse.
Die Hanseatischen Studententage werden jetzt im sechsten Jahr durchgeführt. Es ist spürbar, daß die Kontakte zu den Universitäten des Ostseeraums, insbesondere im Baltikum sich durch die Initiative verbessern. In diesem Jahr ist der Andrang von Studenten aus diesem Bereich besonders hervorstechend gewesen.
Die Initiativgruppe wird die Hanseatischen Studententage auch in den kommenen Jahren weiter verfolgen. Die Finanzierung der Hanseatischen Studententage erfolgt aus Mitteln der Universität, des DAAD, der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V., der Firma Via Medici, der Hansestadt Rostock, des StudenINNenrats, des Vereins Biotechnologie, Biomedizin und Biomedizintechnik Mecklenburg-Vorpommern e.V., sowie aus Einzelspenden.

Wichtigste Grundlage ist jedoch die aktive Mitarbeit von Menschen in Stadt und Universität, aus Wissenschaft und Gesellschaft, um die herzlich gebeten wird.

Prof. Dr. M. Freund
Barbara Fiedel
Julia Klose
Verena Sattinger

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